Die Haarintegration ähnelt auf dem ersten Blick der Haarverlängerung. Sie kann auch als solche verwendet werden. Anders als bei einer typischen Haarverlängerung werden die einzelnen Strähnen jedoch nicht an die Enden des Echthaars angeklebt, sondern weit oben am Haaransatz befestigt. Auf diese Weise lässt sich eine völlig natürliche Haarpracht erschaffen, die dauerhaft im Haar verbleibt. Schwimmen, Sport, Saunagänge oder Styling – eine qualitative Haarintegration hält jeder Alltagsbelastung stand.

Die Haarintegration eignet sich sowohl für Männer als auch für Frauen. Es entstehen keinerlei Ansätze, sodass auch bei kurzen Haaren eine Integration möglich ist. Neben der dauerhaften Haltbarkeit bietet die Haarintegration weitere Vorteile. Zum einen wirkt der Einsatz neuer Strähnen äußerst natürlich und überdeckt die durch Haarausfall kahlen oder ausgedünnten Kopfstellen effektiv. Zum anderen fällt es Betroffenen wesentlich leichter, eine Frisur zu gestalten. Auch die häufige Änderung der Frisur ist durch die Haarintegration möglich.

Befestigung der Strähnen

Auch bei der Haarintegration können die Techniken der Haarverlängerung angewandt werden. Problematisch ist jedoch die Hülsen- oder Klebemethode. Da hier zuerst eine Mindesthaarlänge von zehn Zentimetern gegeben sein muss, scheidet die Klebevariante für viele Männer aus. Zudem besteht gerade bei dünnem Haar das Problem, dass die Hülsen- und Klebeverbindungen sichtbar sind. Die beste Methode ist daher das Einweben in das Kopfhaar. Mit sehr dünnen, reißfesten Fäden werden die neu eingesetzten Strähnen nach und nach mit dem Kopfhaar verbunden. Die Webstellen sind äußerst haltbar und müssen nur circa alle zwei Monate nachgezogen werden.

Die Wahl des Haares

Auch die Haarintegration greift auf Echt- und Kunsthaar zurück. Während naturbelassenes Echthaar problemlos gefärbt werden kann, sollte behandeltes Echthaar nur in Rücksprache eingefärbt werden. Echthaar bietet den Vorteil, besonders natürlich zu wirken und zudem ein permanenter Begleiter zu sein. Allerdings ist der Pflegeaufwand höher.

Kunsthaar eignet sich wahlweise zum dauerhaften oder kurzzeitigen Einsatz. Die Basis-Kunstfaser, die für eine Form des Kunsthaars genutzt wird, ist nur für Kurzhaarfrisuren geeignet. Diese Form der Kunstfaser weist eine hohe Materialermüdung auf, sodass von einem Einsatz abgeraten werden kann. Hitzebeständige Kunstfaser kann meist dauerhaft getragen werden. Hier wird zudem unterschieden, ob die Kunstfaser eingefärbt werden kann oder nicht. Grundsätzlich eignet sich hitzebeständige Kunstfaser für alle Lang- und Kurzhaarfrisuren.

Die Kosten der Haarintegration

Die Kosten einer Haarintegration variieren je nach verwendetem Material, der Menge der Haarsträhnen und der angewandten Methode. Das Einweben ins Echthaar ist meist die teuerste Variante. Wird die Haarintegration jedoch aufgrund von Haarausfall angewandt, übernehmen die meisten Krankenkassen den überwiegenden Kostenteil. Einige Krankenkassen bestehen auf eine geringe Selbstbeteiligung.

Wo ist die Haarintegration erhältlich?

Je nach gewünschter Methode wird die Haarintegration von Friseuren oder Zweithaarstudios durchgeführt. Gerade bei Haarausfall ist es sinnvoll, sich an ein Zweithaarstudio zu wenden. Hier wird besonders auf den natürlichen Fall und die natürliche Wirkung geachtet. Zudem verfügen Betreiber von Zweithaarstudios über ausreichend Erfahrung, um weitere Alternativen anbieten zu können. Ist der Haarausfall noch nicht überstanden, sollte von der Haarintegration abgesehen werden. Nur wenige Friseure raten in diesem Fall zu Perücken oder Haarteilen.

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