Zink gegen Haarausfall

Letzte Aktualisierung am 21.04.2019 um 05:13 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Viele von Haarausfall betroffene Personen sehen sich mit einer eindeutigen Diagnose im durchgeführten Blutbild konfrontiert: Im Körper liegt ein deutlicher Zinkmangel vor. Zink ist ein für den Körper wichtiges Mineral, dessen Mangel wesentliche körperliche Einschränkungen hervorruft. Man sollte bei einem Zinkmangel auf Nahrungsmittelergänzungen setzen und auf ausgewogene Ernährung achten.

Natürliches Vorkommen von Zink

Grundsätzlich ist Zink häufig in der Erdkruste sowie den Gesteinen zu finden. Daher gilt Zink als natürliches Mineral, welches gerade für das Überleben des Menschen von maßgeblicher Bedeutung ist. Ein Wert von ungefähr 2,5 Gramm Zink im Körper gilt als normal. Diese Menge ist im Vergleich zu anderen Mineralstoffen relativ gering, wodurch Zink auch den Beinamen Spurenelement erhält. Der menschliche Körper ist nicht in der Lage, Zink selbst herzustellen. Daher wird es ausschließlich über die Nahrung und Wasser aufgenommen und in den Zellen eingelagert. Die Einlagerung variiert je nach gesundheitlicher Verfassung und sportlicher Betätigung. Gerade beim Schwitzen verlieren wir Zink, sodass gerade Ausdauersportler ständig darauf achten müssen, keinen Zinkmangel zu erleiden.

Zink im menschlichen Körper

Zink ist ein wichtiger Baustein des Körpers und wird von nahezu jeder Zelle benötigt. Gerade beim Aufbau von Insulin und der Produktion von Schilddrüsenhormonen spielt Zink eine tragende Rolle. Doch auch das Immunsystem wird nachhaltig von Zink beeinflusst. Um Antikörper zu produzieren, muss der Körper auf die eingelagerten Zinkreserven zurückgreifen. Die größten Einlagerungen finden sich in der Regel in den Muskeln, den Knochen sowie der Leber.

Zinkmangel mit Folgen

Während viele Mangelerscheinungen über Monate hinweg unbemerkt voranschreiten können, wird ein Zinkmangel sehr schnell bemerkt. Bereits eine dauerhafte Aufnahme von weniger als 10 Milligramm Zink pro Tag führt zu einem nachhaltigen Zinkmangel, der schwerwiegende Folgen mit sich bringt. Besonders Veganer sehen sich häufig mit Zinkmangel konfrontiert. Der Mangel äußert sich in folgenden gesundheitlichen Problemen:

  • Dauerhafte Müdigkeit
  • Antriebsmangel
  • Leistungsminderung
  • Konzentrationsschwächen
  • Chronische Erschöpfung
  • Depressionen
  • Fehlendes Sexualempfinden
  • Potenzstörungen
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechten
  • Haarausfall
  • Pilzerkrankungen

Auch trockene und gereizte Augen finden häufig eine Ursache in einem Zinkmangel.

Insgesamt können diverse Erkrankungen auf Zinkmangel zurückgeführt werden. Grippale Infekte, Magenentzündungen, Herpes – durch die allgemeine Schwächung des Immunsystems haben Bakterien und Viren bei einem vorliegenden Zinkmangel ein wesentlich leichteres Spiel, um den Körper zu schädigen.

Bei Haarausfall direkt auf Zinkmangel checken

Gerade wenn keine genetischen Gründe bekannt sind und sich ein vermehrter Haarausfall im Zusammenspiel mit einem oder mehreren oben genannten Symptomen äußert, sollte über ein Blutbild geklärt werden, ob ein Zinkmangel vorliegt. Dies kann im Rahmen einer gewöhnlichen Blutentnahme geschehen. Wird Zinkmangel diagnostiziert, sollte die Ernährung deutlich umgestellt werden. Obst und Gemüse enthalten grundsätzlich viel Zink und stärken zudem das Immunsystem.

Richtige Ernährung ist das A und O

Um dem Zinkmangel vorzubeugen und Haarausfall zu verhindern, ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung maßgeblich. Neben Obst und Gemüse enthalten auch Nüsse, Öle und Getreideprodukte viel Zink. Die Produkte können problemlos von Veganern oder Diabetikern verzehrt werden. Sehr positiv wird gerade bei einer vorliegenden depressiven Stimmung der Zinkgehalt von Schokolade aufgenommen. Zartbitterschokolade enthält beispielsweise bis zu 2,10 Milligramm Zink, wodurch der Tagesbedarf schon zu einem Fünftel gedeckt ist.

Zusatzpräparate bei Haarausfall durch Zinkmangel

Bei einem akuten Zinkmangel, der sich in Haarausfall und anderen gesundheitlichen Problemen äußert, ist der Mangelausgleich durch eine gesunde Ernährung nicht gegeben. In diesem Fall können in Apotheken und Drogerien diverse zinkhaltige Nahrungsergänzungsmittel erworben werden.

Zinkpräparate sind wahlweise in Kapselform oder als Brausetabletten erhältlich. Gerade bei Kindern sind die Brausetabletten sehr beliebt. Wer auf chemische Mittel verzichten möchte, kann sich an Homöopathen wenden. Beispielsweise wird der Haarausfall durch Zinkmangel mit Schüssler Salzen behandelt, die den Mineralstoffhaushalt ausgleichen.

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