Was hilft wirklich bei Haarausfall?

Letzte Aktualisierung am 17.09.2020 um 09:22 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Schöne und prächtige Haare sind ein Schönheitsideal, welches leider nicht immer von der Natur aus gegeben wird. Volle Haare sind Ausdruck für Personalität und Individualität. Oftmals ist der Haarausfall genetisch bedingt jedoch gibt es eine Vielzahl von anderen Ursachen:

– Erbliche Veranlagung
– Erkrankungen
– Ernährungsstörungen
– Mangelzustände
– Stressfaktoren
– Medikamente (bspw. Krebstherapien)

Hier gibt es eine ausführliche Übersicht über die Ursachen von Haarausfall!

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Methoden und Therapieansätze um dem Haarausfall entgegenzuwirken. Bei erblich bedingtem Haarausfall oder auch als androgenetische Alopezie bzw. androgener Haarausfall bezeichnet, kommen die Haare nicht wieder. Hier kann man nur den aktuell Ist-Zustand durch unterstützende Maßnahmen erhalten und dem Haarausfall entgegengewirkt werden. Es hängt in ersten Linie von der Ursache des Haarausfalls ab, ob ein Medikament wirksam ist oder trotz der Mühe, Geld und Zeit das in Medikamente investiert wird keine Verbesserung zeigt. Hier sollte vorher auf alle Fälle ein Arzt, in der Regel ein Dermatologe, kontaktiert werden.

Bei diffusem Haarausfall kann eine Therapie mit Aufbaustoffen helfen, das Haarwachstum wieder anzuregen. Ein wirksames Mittel um das Haarwachstum wieder anzuregen ist Pantovigar®:

Hierbei handelt es sich um eine effektive Wirkstoffkombination aus B-Vitaminen, Medizinalhefe, Keratin und der Aminosäure Cystin.

Anwendungsgebiete:
Traditionell angewendet als mild wirksames Arzneimittel bei diffusem Haarausfall und brüchigen Fingernägeln.

Nebenwirkungen:
Pantovigar® ist in der Regel gut verträglich. Bitte beachten Sie die Gebrauchsinformationen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendungsdauer:
Die mittlere Behandlungsdauer liegt bei 3 bis 6 Monaten mit 3 x täglich je 1 Kapsel.

Preise / Kosten:
300 Stück (1 Monatspackung) kostet zirka ab 69,99 Euro bis 90,00 Euro (Internet-Apotheke/lokale Apotheke)

Zur Behandlung des erblich bedingtem Haarausfalls bzw. anlagebedingten Haarausfalls (androgenetische Alopezie) gibt es neben den zwei Medikamenten Finasterid und Minoxidil verschiedene östrogenhaltige Tinkturen und Haarwasser. Der Begriff „Androgenetische Alopezie“ bedeutet frei übersetzt „Haarausfall durch männliche Hormone“.

Finasterid
Finasterid (Handelsname Propecia® – verschreibungspflichtig) ist ein Steroidabkömmling und ein spezifischer Hemmstoff des Typs II der 5 Alpha-Reduktase. Das Enzym 5-Alpha-Reduktase bewirkt die Umwandlung von Testosteron in „Dihydrotestosteron“ (DHT), welches für den männlichen Haarausfall verantwortlich ist.

Anwendungsgebiete:
Ausschließlich zur Behandlung der androgenetischen Alopezie beim Mann (nicht für diffusen Haarausfall geeignet)

Nebenwirkungen:
Als Nebenwirkungen von Finasterid traten bei niedriger Dosierung (1 mg pro Tag) gelegentlich, d.h. bei 0,1 % bis 1 % der Behandelten, und bei höherer Dosierung (5 mg pro Tag) häufig, d.h bei 1 % bis 10 % der Behandelten, Libido- und Potenzstörungen auf. Diese verschwinden nach Beendigung der Therapie meistens vollständig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendungsdauer:
Es ist möglich, dass innerhalb kürzester Zeit Erfolge sichtbar sind, jedoch wird empfohlen die Behandlung 6 Monate durchzuführen. In amerikanischen Studien ließen sich nach 6 Monaten objektive Erfolge erzielen.

Preise / Kosten:
Die Kosten für eine 28-Tage-Packung liegen bei zirka 50 bis 60 Euro.

 

Minoxidil
Der Wirkstoff Minoxidil (auch bekannt als REGAINE®) wird in die Kopfhaut einmassiert. In der Therapie von Bluthochdruck wird Minoxidil seit langem erfolgreich eingesetzt. In der Behandlung von Haarausfall ist es wichtig, dass eine Minoxidil-Anwendung möglichst früh bei Beginn des Haarausfalls erfolgt, bevor die Haarfollikel gänzlich verkümmert sind. Der Wirkstoff Minoxidil ist kein Hormon und beeinflusst vermutlich über den Gefäßwachstumsfaktor VEGF das Haarwachstum positiv.

Anwendungsgebiete:
Ausschließlich zur Behandlung der androgenetischen Alopezie beim Mann (nicht für diffusen Haarausfall geeignet)

Nebenwirkungen:
Als Nebenwirkungen wird immer wieder Juckreiz auf der Kopfhaut angegeben, da das Medikament Alkohol enthält und die Kopfhaut austrocknen kann. Anfänglich kann es auch zu einer Verschlimmerung des Haarausfalls kommen. Dies nennt man auch „Shedding“. Insgesamt wird das „Shedding“ als Zeichen guten Ansprechens auf die Therapie interpretiert.

Anwendungsdauer:
Geduld und eine intensive Durchführung sind für den Erfolg unabkömmlich. Erste Erfolge können sich nach zirka 2-3 Monaten einstellen, es wird jedoch eine Anwendung über 6 Monate empfohlen. Beim Absetzen der Therapie kehrt der Haarausfall in den meisten Fällen wieder zurück.

Preise / Kosten:
Die Kosten für eine Monatspackung liegen bei zirka 20 Euro. (keine Erstattung der Kosten durch die Krankenkasse)

Fazit:
Im Moment bietet der Markt eine ganze Reihe an Medikamenten zur Vorbeugung und Therapie des Haarausfalls. Mit Finasterid  (Propecia) und Minoxidil (REGAINE®) stehen ein nach heutigen Erkenntnissen wirksame und sichere Arzneimittel zur Behandlung der androgenetischen Alopezie des Mannes zur Verfügung.

Bildnachweis/Lizenz: © sezer66/Shutterstock

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