Lichtes Haar – Ursachen und Stylingtipps

Die Ausprägung sowie die Ursachen für lichtes Haar sind vielseitig ausgeprägt. So wird unter schütterem Haar sowohl eine markante Glatzenbildung als auch das Ausdünnen des Haarschopfs verstanden. Die Ausprägung bildet sich im fortlaufenden Stadium weiter aus, wobei nicht grundsätzlich eine Vollglatze im Ergebnis stehen muss. Diese tritt vermehrt bei männlichen Betroffenen auf, Frauen hingegen leiden unter dem vermehrten Haarausfall seitlich des Scheitels. Lichtes Haar ist meist erblich bedingt.

Männer können die ersten Anzeichen daran erkennen, dass sich Geheimratsecken bilden oder die Haare am oberen Hinterkopf vermehrt ausfallen. Frauen hingegen spüren, dass sich das Haarbild insgesamt verändert und die Kopfhaut durchschimmert. Eine andere Ursache für schütteres Haar ist im kreisrunden Haarausfall zu suchen.

Pflegetipps bei schütterem Haar

Natürlich sollten betroffene Personen versuchen, ihre Haare wenig zu belasten. Gerade Frauen, die am Ausdünnen in der Scheitelregion leiden, sollten auf feste Zöpfe verzichten. Bei der täglichen Pflege ist die Nutzung eines extra auf dünnes Haar abgestimmtes Shampoo hilfreich. Gerade bei längeren Haaren erleichtern Spülungen das Durchkämmen, sodass nicht zusätzlich Haare ausgerissen werden. Auch Hormonpräparate versprechen teilweise Erfolge. Da viele Betroffene durch den Verlust der Haare an depressiven Verstimmungen leiden, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden, der, wenn die hormonelle Therapie erfolgsversprechend ist, entsprechende Medikamente verordnen kann.

So lässt sich lichtes Haar stylen

Jeder kennt die kläglichen Versuche einiger Herren, die sichtbare Glatze unter den verbliebenen Haaren zu verstecken. Dieses Styling ist nicht so schlecht, doch sollten sich Betroffene nicht scheuen, ihren Friseur nach Stylingtipps zu fragen. Einen kurzzeitigen Effekt bringen Präparate, die optisch das Haar verdicken. Die Sprays bringen Haarpartikel ins Haar ein, wodurch es dicker erscheint. Vielfach vollbringt ein neuer Haarschnitt wahre Wunder. Ein peppiger Haarschnitt und Anwendung von speziellen Stufen- und Strukturtechniken beim Schnitt oder sogar der Versuch mit einer frischen Farbe verleiht dem Haar nicht nur mehr Volumen, sondern ist ideal geeignet, um lichte Stellen zu verstecken. Allerdings hilft hier wieder nur der Gang zu einem guten Friseur, der das Haar nicht nur entsprechend frisiert, sondern den Betroffenen beste Stylingtipps vermittelt. Trotzdem möchten wir hier ein paar Tipps zum Styling von dünnem Haar geben:

Föhnen für mehr Volumen

Eine ausgezeichnete Möglichkeit, noch mehr Volumen in dünnes Haar zu bekommen, ist natürlich das Föhnen über eine Rundbürste. Hierbei sollten die Haare zuerst über Kopf oder in seitlicher Kopfhaltung leicht angeföhnt werden. Ins angetrocknete Haar wird nun Schaumfestiger geknetet. Besonders vorteilhaft sind Schaumfestiger, die speziell fürs Föhnen geeignet sind. Diese erlangen durch die Hitzeentwicklung nochmals ein zusätzliches Maß an Halt und verleihen selbst sehr dünnen Haaren ein gutes Volumen. Zur eigentlichen Haartrocknung ist nun die Rundbürste nötig. Hier gilt, dass große Bürsten durch die größeren Locken mehr Volumen schenken, als kleine Bürsten. Anders als beim Glattföhnen werden nun die Haare nicht der Strähne entlang nach unten geföhnt, sondern vom Ansatz an angehoben und vorsichtig nach oben gezogen. Der Ansatz erhält so mehr Standfestigkeit. Die einfache Föhnfrisur hält den ganzen Tag über, wenn sie anschließend mit ein wenig Wetgel oder Haarspray fixiert wird.

Die Frisuren für dünnes Haar

Eine fransige Frisur gelingt bei sehr dünnen Haaren nicht. Bessern als Fransen und Stufen sind gerade Schnitte, bei denen das Haar eine einzige Gesamtlänge hat. Fransen würden das Haar optisch noch stärker ausdünnen. Durch die gleiche Länge hingegen geben sich die Haare gegenseitig mehr Halt und erhalten somit optisch Fülle. Kurzhaarschnitte sind ideal, doch selbst mittellange Frisuren stehen Frauen mit dünnen Haaren offen. Wer mit einem kleinen Trick arbeitet, kann täglich seine Frisur verändern und ein Mehr an Fülle erhalten: Einfach nach jedem Waschen die Position des Scheitels ändern. Die Haare gewöhnen sich daran, wenn der Seitenscheitel grundsätzlich auf einer Kopfseite liegt. Müssen sich die Haare mit einem Mal in eine andere Richtung orientieren, erhalten sie direkt am Ansatz mehr Schwung und Volumen.

Steckfrisuren täuschen optisch

Bei mittellangen oder sogar langen Haaren, die sehr glatt und fest am Kopf anliegen, können Steckfrisuren für mehr Fülle sorgen. Am Besten funktioniert eine Frisur, bei der die Seiten locker zurückgenommen und mit Spangen am Hinterkopf befestigt werden. Wer die Strähnen dabei noch in sich dreht und übereinander am Hinterkopf feststeckt, erhält das optische Bild eines fülligen und voluminösen Knotens, aus dem die Haare wirr hervorsprießen. Insgesamt eignen sich Steckfrisuren mit einer unordentlichen Note hervorragend. Der Messy Bun liegt absolut im Trend und wer die Haarlänge besitzt, um einen zerzausten Knoten zu zaubern, täuscht über die fehlende Haarmasse geschickt hinweg.

Der Trick mit Farbe

Besitzen dünne Haare überwiegend dieselbe Haarfarbe, wirkt selbst eine aufwendig gestylte Frisur recht platt. Gewitzte Frauen setzen auf dünne Highlights in ihren Haaren. Hierzu werden im gesamten Kopfbereich einzelne dünne Strähnen aufgehellt und in einer anderen Haarfarbe nachgefärbt. Durch die Haarfarbe quellen die einzelnen Haare auf, sodass die Haarpracht wesentlich fülliger erscheint, als zuvor. Die unterschiedlichen Farbschattierungen hingegen sorgen für einen optischen Blickfang und irritieren das Auge so sehr, dass die eigentlich dünnen Haare kaum noch auffallen.
 

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