Nicht nur Experten nennen immer wieder zahlreiche Tipps, die uns zu einer schönen Haarpracht verhelfen sollen. Welche Pflegetipps nicht nur bei akutem Haarausfall helfen, sondern für eine natürliche Haargesundheit stehen, können Sie hier lesen.

Viel hilft viel? Diese Weisheit mag auf viele Situationen zutreffen, ist bei der Haarwäsche jedoch fehl am Platz. Es genügt, eine etwa haselnussgroße Menge Shampoo auf den Händen zu verteilen und vorsichtig in die Haare einzukneten. Auch ein langes Einwirken des Shampoos sollte vermieden werden. Viele Haarwäschen entziehen dem Haar nur unnötig Feuchtigkeit und greifen die Kopfhaut an.

Ein häufiger Grund einer gereizten und schuppigen Kopfhaut ist in Rückständen von Haarwäschen zu finden. Kurz den Kopf unter Wasser zu halten, genügt meist nicht, um das Haarshampoo auszuwaschen. Sinnvoller ist es, gründlich zu spülen und wirklich zu prüfen, ob noch Seifenreste im Wasser verbleiben. Wer den letzten Spülgang mit kaltem Wasser durchführt, regt sogar noch die Durchblutung der Kopfhaut an.

Die Haarwäsche muss zügig vonstattengehen? Gerade Frauen mit langen Haaren stehen morgens immer wieder vor dem Problem, die Haare innerhalb kürzester Zeit zu trocknen. Um dieses Problem zu vermeiden, bietet es sich an, die Haare abends zu waschen. Gerade Föhnen schädigt auf Dauer die Haarstruktur. Wer abends die Haare wäscht, überschüssiges Wasser vorsichtig abtupft und die Haare erst unter einem Handtuch und danach an der frischen Luft trocknen lässt, kann die Föhndauer stark verkürzen.

Wer kann schon von sich behaupten, dass die Haare jeden Tag perfekt sitzen? Um einen guten Sitz zu erhalten, müssen Stylingprodukte genutzt werden. Die häufige Anwendung schädigt aber selbst bei hochklassigen Produkten die Haarstruktur und kann zu Haarausfall führen. Gerade wer bereits Extensions hat, muss beim Styling besonders achtgeben. Grundsätzlich gilt, dass von der Verwendung von Haarwachs abgesehen werden sollte. Die Anwendung ist ohnehin belastend, eine große Menge Haarwachs verschließt die Poren und kann zu Reizungen der Kopfhaut führen. Sinnvoller ist es, beim Styling auf Haargel oder Haarschaum zurückzugreifen. Doch auch hier gilt: Kleinere Mengen nutzen dem Haar mehr und wirken natürlicher. Vor dem Waschen sollten die Reste von Stylingprodukten bestmöglich ausgebürstet werden. Verknotungen werden so schon entfernt und die Stylingprodukte verteilen sich durch das Wasser weniger auf der Kopfhaut.

Nicht nur bei langen Haaren sind tägliche Pflegespülungen angeraten. Die Spülungen werden auf das gewaschene Haar aufgetragen und im Anschluss gründlich ausgewaschen. Auch hier gilt dasselbe Prinzip wie beim Auswaschen des Shampoos: Gründlichkeit ist die wichtigste Regel.

Spülungen sollten in jedem Fall auf den jeweiligen Haartyp angepasst werden. Wer unsicher ist, ob die eigenen Haare trocken und spröde sind, kann dies bei jedem Friseur überprüfen lassen. Auch Glanzprodukte sind nicht für jeden Haartyp geeignet. Lockige Haare benötigen Produkte, die auf Locken zugeschnitten sind, während glatte Haare möglichst wenig beschwert werden sollten. Um die Spitzen vor Spliss zu schützen, eignen sich Haaröle, die nach dem Waschen in die Spitzen eingearbeitet werden. Außerdem sollten die Spitzen trotz eines eventuellen Wachstumswunsches regelmäßig geschnitten werden. Denn häufig liegt bei losen Haaren im Abfluss kein Haarausfall vor, sondern die Haare brechen beim Waschen und frisieren einfach ab und dünnen sich so nach und nach aus.

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